Typ-2-Diabetes: Arbeitsstress kann bei Frauen das Risiko erhöhen

Eine neue Überprüfung im European Journal of Endocrinology legt nahe, dass ein stressiges Arbeitsumfeld das Risiko für Typ-2-Diabetes bei Frauen erhöhen kann.

Laut den neuesten Statistiken leiden mehr als 100 Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten an Diabetes oder Prädiabetes.

Über 9 Prozent der US-amerikanischen Bevölkerung lebt mit Diabetes, und über 84 Millionen Menschen leben mit Prädiabetes - ein Zustand, der sich ohne Behandlung zu einem ausgewachsenen Typ-2-Diabetes entwickeln muss.

Zu den Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes zählen ein Mangel an körperlicher Aktivität, Übergewicht oder Fettleibigkeit, ein Alter von 45 Jahren oder älter, ein hoher Potenzmittel Testpackung Cholesterinspiegel und hoher Blutdruck oder eine Familienanamnese mit Diabetes, Herzkrankheiten oder Schlaganfall.

Psychologische Faktoren können auch eine Rolle bei der Entwicklung von Typ-2-Diabetes spielen. Das Leben mit Depressionen kann das Risiko erhöhen, und eine neue Studie legt nun nahe, dass arbeitsbedingter Stress die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Krankheit entwickelt, zumindest für Frauen erhöht.

Guy Fagherazzi, leitender Wissenschaftler am Zentrum für Forschung in Epidemiologie und Bevölkerungsgesundheit des Forschungsinstituts Inserm in Paris, Frankreich, leitete die neue Studie.

Geistig anstrengende Arbeit erhöht das Risiko um 21 Prozent
Fagherazzi und seine Kollegen untersuchten, ob es einen Zusammenhang zwischen "geistig anstrengender Arbeit" und der Häufigkeit von Typ-2-Diabetes bei mehr als 70.000 Frauen über einen Zeitraum von 22 Jahren zwischen 1992 und 2014 gab.

Während des gesamten Studienzeitraums entwickelten 4.187 Frauen Typ-2-Diabetes. Die Analyse ergab, dass die Prävalenz von Diabetes bei Frauen, die ihre Arbeit als geistig anstrengender empfanden, erheblich höher war.

Diejenigen, die sagten, dass ihre Arbeit zu Beginn der Studie "sehr" psychisch anstrengend war, hatten eine um 21 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, die Krankheit zu entwickeln, als Frauen mit "geringer oder nicht psychisch anstrengender Arbeit".

Der leitende Autor der Studie kommentiert: "Obwohl wir nicht direkt bestimmen können, welches Diabetes-Risiko bei diesen Frauen erhöht ist, deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass dies nicht auf typische Typ-2-Diabetes-Risikofaktoren zurückzuführen ist. Diese Feststellung unterstreicht die Wichtigkeit, psychische Müdigkeit als Risikofaktor für Diabetes zu betrachten unter Frauen."

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