Durch das von uns bereitgestellte Farbprofil kann die Farbdarstellung des Bildschirms entsprechend unserer Kalibrierung angepasst werden. Im Falle des HP Notebooks ist dies - wie sich gezeigt hat - unnötig. Falls das Vorhaben dennoch durchgeführt wird, gilt es darauf zu achten, dass das gleiche Displaymodell (Hersteller + Modellnummer) verbaut ist wie in unserem Testgerät. Ansonsten kann sich die Farbdarstellung verschlechtern. Es kommen innerhalb einer Notebook-Modellreihe oftmals Bildschirme verschiedener Hersteller zum Einsatz.

HP hat mit dem Gaming Pavilion 15 ein 15,6-Zoll-Gaming-Notebook im Sortiment. Es bringt jedes aktuelle Spiel flüssig auf den Bildschirm und gibt auch in allen anderen Anwendungsbereichen eine gute Figur ab. Für unser Testgerät müssen etwa 1.400 Euro hingelegt werden. Andere Ausstattungsvarianten sind verfügbar. Das zum Testzeitpunkt günstigste Modell ist für knapp 700 Euro zu haben. Es ist mit einem Core-i5-9300H-Prozessor und einer GeForce-GTX-1050-GPU bestückt.

HP stattet das Notebook mit einem Core-i7-9750H-Sechskernprozessor (Coffee Lake Refresh) der Firma Intel aus. Eine passende Wahl für ein kompaktes Gaming-Notebook, denn die CPU stellt einen guten Kompromiss aus Leistung, Energiebedarf und Einkaufspreis dar. Entsprechend treffen wir den Prozessor in vielen Gaming-Notebooks an. Der 9750H arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,6 GHz. Per Turbo kann der Takt auf 4 GHz (sechs Kerne), 4,1 GHz (fünf Kerne), 4,2 GHz (vier Kerne), 4,3 GHz (drei Kerne), 4,4 GHz (zwei Kerne) bzw. 4,5 GHz (ein Kern) gesteigert werden.

Den Multi-Thread-Test des Cinebench R15 bearbeitet der Prozessor kurzzeitig mit 4 GHz. Dann sinkt der Takt auf 3 bis 3,3 GHz. Der Single-Thread-Test wird mit 4,0 bis 4,5 GHz absolviert. Soweit das Verhalten im Netzbetrieb. Im Akkubetrieb liegen die Geschwindigkeiten bei 2,5 bis 2,9 GHz (Multi-Thread) bzw. 2,5 bis 4,5 GHz (Single-Thread).

Ob der CPU-Turbo im Netzbetrieb auch dauerhaft genutzt wird, überprüfen wir, indem wir den Multi-Thread-Test des Cinebench R15 für mindestens 30 Minuten in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Resultate fallen vom ersten zum zweiten Durchgang hin um gut 10 Prozent ab und verbleiben dann auf einem konstanten Niveau. Der Turbo kommt zum Einsatz, arbeitet aber nicht mit voller Kraft.

Die Resultate der CB15-Schleife enttäuschen etwas. Das HP Notebook schneidet hier klar schlechter ab als die ebenfalls mit Sechskernprozessoren bestückten Konkurrenten. Das scheint auch seitens HP so vorgesehen zu sein. Das mit der gleichen CPU-GPU-Kombination bestückte 17,3-Zoll-Schwestermodell liefert ähnliche Werte.

Schon ein Blick auf die Ausstattungsliste verrät, dass es dem Gaming Pavilion nicht an Systemleistung mangelt. Ein starker Sechskernprozessor, im Dual-Channel-Modus laufender Arbeitsspeicher und eine schnelle NVMe-SSD sorgen für ein flink und flüssig arbeitendes System. Dazu gesellt sich eine Mittelklasse-GPU, die alle aktuellen Computerspiele auf den Bildschirm bringen kann. Die sehr guten Resultate in den PC-Mark-Benchmarks bescheinigen dem Notebook, dass es genug Rechenleistung auch für Anwendungen jenseits des Gamings bietet.

Als Systemlaufwerk dient eine NVMe-SSD aus dem Hause Samsung. Es handelt sich um ein Modell im M.2-2280-Format, das 256 GB Speicherplatz bietet. Im Auslieferungszustand sind davon etwa 200 GB nutzbar. Der restliche Speicherplatz wird von der Recovery Partition und der Windows Installation belegt. Dank ihrer Anbindung per PCI Express liefert die SSD hervorragende Transferraten. Diese fallen bei NVMe-Speichermedien deutlich höher aus als bei SATA-III-Modellen (max. 600 MB/s).

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