Wenn ihr ein Schnäppchen machen wollt, solltet ihr euch nicht auf ein einziges Modell einschießen. Haltet Ausschau nach Geräten anderer Hersteller, die eine ähnliche oder im besten Fall sogar die gleiche Hardware-Ausstattung besitzen. Wenn ihr einen kleinen Pool aus unterschiedlichen Modellen auf dem Schirm habt, ist es viel wahrscheinlicher, dass eines davon zeitnah reduziert wird.

Überlegt euch, ob es sich für euch lohnen könnte, einen preiswerteren Laptop ohne schnelle SSD oder mit weniger RAM zu kaufen, die ihr im Nachhinein nachrüsten könnt. Einige Geräte bieten bereits eine Wartungsklappe, über die ihr einfach Zugriff auf die entsprechenden Slots erhaltet. Ansonsten findet ihr online in den meisten Fällen ein entsprechendes Tutorial, das euch Demontage und den Einbau haarklein schildert. Ähnliches gilt für das Betriebssystem. Viele Hersteller bieten ihre Gaming-Laptops einmal mit und einmal ohne vorinstalliertes OS an. Wer sowieso noch eine Windows-Lizenz Zuhause rumliegen hat oder von seinem alten auf den neuen Rechner umzieht, kann auf diese Weise ordentlich Geld sparen. Sogar der kostengünstige Kauf einer Lizenz bietet sich inzwischen an, wie ein Blick auf den Preisvergleich zeigt*.

Ansonsten gilt: Probieren geht über Studieren – vor allem was die Verarbeitungsqualität des Gehäuses, das taktile Feedback der Tastatur, die Gleiteigenschaften des Mauspads und die Darstellung des Displays angeht. Hier hat jeder andere Vorlieben. Schaut vor dem Kauf also mal, ob ihr euer Wunschmodell im örtlichen Elektronikmarkt* als Ausstellungsobjekt findet und spielt ein bisschen damit herum.Wer diese Möglichkeit nicht hat, der kann sich den Laptop auch einfach mal nach Hause bestellen und bei Nichtgefallen binnen 14 Tage ohne Angabe von Gründen vom Kaufvertrag zurücktreten.

Vergesst nicht, dass euer Budget auch die Kosten für eine entsprechend große Laptop-Tasche*, eine Maus* und am besten auch einen Kopfhörer oder ein Headset* abdecken sollte.Alle, wirklich alle Gaming-Laptops entwickeln sich nämlich unter Volllast im Netzbetrieb zu echten Jetturbinen. Wer in diesem Zustand noch die Audiokulisse des Spiels genießen will, sollte sich nicht auf die eingebauten Lautsprecher verlassen.

Ihre Tesla-Häme bleibt BMW, Daimler und Audi neuerdings im Halse stecken. Denn bereits im nächsten Jahr dürfte der Konkurrent aus Kalifornien an den deutschen Premium-Marken vorbeiziehen.Der Polit-Ökonom Dr. Maximilian Holland hat für CleanTechnica errechnet, wann Tesla die fossilen Konkurrenten bei den Verkaufszahlen abhängen wird. Auf Basis von Teslas aktuellen Produktionszahlen und deren Wachstum gibt er die Prognose ab, dass Tesla seine Ziele für die Model 3-Produktion nicht ganz erreichen wird. 

Quelle: Maximillian Holland
Tesla wird seinen Berechnungen zufolge im Jahr 2020 mindestens 475.000 Model 3 bauen – damit bleibt er unter den Ankündigungen von Tesla, bis dahin 500.000 Exemplare vom Band laufen zu lassen.

Allerdings hat er sehr konservativ gerechnet. So nimmt er beispielsweise an, dass die Tesla-Fabrik in Shanghai bis zum Ende des ersten Halbjahres 2020 nur 3.000 Model 3 pro Woche bauen wird. Zum Vergleich: die Fabrik in Fremont lag im ersten Halbjahr 2019 im Schnitt bei 5.600 Model 3 pro Woche. Dabei hatte man noch mit Produktionsproblemen zu kämpfen, die in dieser Art in Shanghai vermutlich nicht mehr oder deutlich geringer auftreten dürften. Beim BMW 3er ist der Rückgang noch stärker, von 560.000 verkauften Exemplaren im Jahr 2003 (Bestwert) auf 366.000 in 2018.

Audis A4 hätte noch leichte Wachstumschancen, verkauft sich aber aktuell auch am schlechtesten (345.000 Verkäufe letztes Jahr).Für 2020 schätzt Holland, dass die Mercedes C-Klasse der härteste Konkurrent zum Model 3 bleibt und mit höchstens 470.000 Fahrzeugen auf jeden Fall 5.000 Exemplare unter dem Model 3 liegt – im Worst Case für Daimler (bzw. Best Case für Tesla) könnte die Differenz zwischen den beiden sogar über 60.000 verkaufte Fahrzeuge betragen.

Die Abstände zu BMW und Audi wären dementsprechend nochmal deutlich größer und Tesla wäre etwas mehr als drei Jahre nach der Einführung des Model 3 Marktführer in seinem Segment – und das nicht nur in Bezug auf Elektroautos sondern insgesamt, über alle Antriebsarten hinweg.emobly meint: Beeindruckend, dass eine Firma, die bis vor sieben Jahren nur Laptop-Akkus in Lotus-Karossen geschraubt hat, mittlerweile kurz davorsteht, die alt-ehrwürdige, deutsche Premiumkonkurrenz abzuhängen. Angesichts Teslas Wachstumsschwierigkeiten (Auslieferungschaos und überlastete Werkstätten) wäre es gar nicht schlimm, wenn Tesla die Ziele nicht zu 100% erreicht. Die Konkurrenz stecken sie auch bei einem langsameren Wachstum in die Tasche – was mal wieder zeigt, wie sehr die deutschen Autobauer Tesla hinterherhinken.

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